Mundartwettbewerb „De gnitze Griffel“

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Ausschreibung 2019: Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigung, Mundarten und Sparten

Teilnahmeberechtigt sind alle, die im Regierungsbezirk Karlsruhe geboren oder wohnhaft sind. Zum Regierungsbezirk gehören die Landkreise Neckar-Odenwald, Rhein-Neckar-Kreis, Karlsruhe, Enzkreis, Calw, Freudenstadt und Rastatt sowie die kreisfreien Städte Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden. Die Beiträge für den „Gnitzen Griffel“ müssen in einer der heimischen Mundarten des Regierungsbezirks oder in einer Mundart der hier lebenden Heimatvertriebenen verfasst sein.

Es können Beiträge in drei Sparten eingereicht werden:

  • Gedichte
  • Erzählungen (Geschichten bzw Prosa) und Szenen
  • selbstgetextete und komponierte Lieder.

Nur unveröffentlichte Beiträge

Bereits in früheren Jahren eingereichte Beiträge dürfen nicht erneut eingesandt werden. Mit der Einsendung erklären die Teilnehmer ausdrücklich, dass ihre Texte oder Lieder noch nicht veröffentlicht sind, auch nicht im Internet. Die Beiträge müssen außerdem bis zur Bekanntgabe der Wettbewerbssieger 2019 unveröffentlicht bleiben.

Themen, Anzahl und Länge der Beiträge

Die Wahl des Themas ist frei. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge zu gegenwartsbezogenen Themen.

Jede/r Teilnehmer/in kann insgesamt zwei Werke einreichen. Entweder in einer Sparte oder in zwei verschiedenen Sparten. Dabei müssen bei jedem Werk die nachfolgenden Längenvorgaben eingehalten werden. Die Textlängen dürfen also nicht addiert und geteilt werden. Für die Länge der in Maschinenschrift einzureichenden Texte gelten folgende Regeln:

  • Gedichte dürfen bis zu drei maschinengeschriebene DIN A4 Seiten
  • Geschichten (Prosa) und Szenen dürfen fünf maschinengeschriebene DIN A4 Seiten mit jeweils 1,5-zeiligem Zeilenabstand und einer Schriftgröße von mindestens 10 Punkten umfassen.

Lieder sind auf CD sowie mit einem Textblatt einzureichen. CDs bitte möglichst in vierfacher Ausfertigung einreichen.

Einsendung und Preise

Die Beiträge sind anonym einzusenden, nur mit einem Titel und der Spartenbezeichnung versehen, ohne Unterschrift oder Namenskürzel. Das gilt auch für CDs. In einem Begleitschreiben geben Sie bitte unter demselben Titel (oder den Titeln, bei zwei Texten) Ihren Namen, Anschrift, Telefonnummer und möglichst eine E-Mail Adresse an. Es ist nötig, dass Sie unterschreiben. Damit erklären Sie, dass Sie Urheber/in der Werke sind, es also Ihre eigene kreative Leistung ist und die Beiträge zudem noch unveröffentlicht sind.

Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 7.500 Euro ausgestattet. Je Sparte sind für einen 1. Preis 1.000 Euro, für einen 2. Preis 750 Euro und für einen 3. Preis 500 Euro ausgelobt. Weitere Teilnehmer und ihre Beiträge können durch eine „lobende Erwähnung“ gewürdigt werden, die nicht mit einem Preisgeld verbunden ist.

Rudolf-Stähle-Preis

Als Sonderpreis wird der Rudolf-Stähle-Preis mit einem Preisgeld bis zu 750 Euro ausgeschrieben. Er wird an ein kreatives Mundart-Projekt von Schülerinnen und Schülern, Schulklassen, Kursen oder Arbeitsgemeinschaften, für einen Beitrag eines jungen Künstlers bis 25 Jahre (bitte Alter angeben) oder für eine sonstige außergewöhnliche Einsendung vergeben. Der Rudolf-Stähle-Preis kann geteilt werden. Ansonsten gelten die bisher genannten Bedingungen. Sollte das Mundartprojekt von Schülerinnen und Schülern auch andere als textliche Darstellungsformen beinhalten, ist eine kurze zusammenfassende Dokumentation einzureichen.

Entscheidung und Preisverleihung

Über die Einhaltung der Wettbewerbsregeln, die Vergabe der Preise sowie die Aufteilung und/oder Staffelung der Preisgelder entscheidet eine unabhängige Fachjury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Wettbewerbssieger werden voraussichtlich Ende Juli 2019 bekannt gegeben.
Beim Mundartabend am 17 Oktober 2019 in der Stadthalle in Ettlingen wird die Regierungspräsidentin die Preisverleihung vornehmen. Dabei werden die Gewinner ihre prämierten Beiträge öffentlich präsentieren.
Die/der Autor/in erklärt sich mit der honorarfreien Veröffentlichung ihres/seines Beitrages oder von Auszügen hieraus im Zusammenhang mit dem Mundartwettbewerb und der Veröffentlichung von Fotos am Mundartabend einverstanden.

Hinweise zum Datenschutz

Personenbezogene Daten werden nur unter Einhaltung der einschlägigen aktuellen Datenschutzbestimmungen und nur bei Vorliegen einer gesetzlichen Erlaubnis verarbeitet. D.h., insbesondere wenn die Datenverarbeitung zur Erbringung vertraglicher Leistungen erforderlich bzw. gesetzlich vorgeschrieben ist, eine Einwilligung der Nutzer vorliegt, als auch aufgrund von berechtigten Interessen. In keinem Fall werden Daten verkauft oder sonst an unbefugte Dritte weitergeben. Betroffenen bleibt es unbenommen, jederzeit ihre Rechte auszuüben: Auskunft über die bei uns gespeicherten Daten und deren Verarbeitung, die Berichtigung unrichtiger Daten, Löschung der Daten, Einschränkung der Datenverarbeitung, Widerspruch gegen die Datenverarbeitung und Datenübertragbarkeit, sofern in die Datenverarbeitung eingewilligt wurde oder ein Vertrag abgeschlossen wurde. Die Einwilligung in die Datenverarbeitung kann jederzeit für die Zukunft widerrufen werden. Dies kann den Ausschluss vom Wettbewerb zur Folge haben, wenn dadurch die Verwaltung unmöglich wird.

Die Einsendungen sind zu richten an:

Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e. V.
Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 23, 76247 Karlsruhe.
Einsendeschluss ist am Montag, 27. Mai 2019 Es gilt das Datum des Poststempels.

Weitere Auskünfte gibt es dienstags bis donnerstags telefonisch unter der Nummer 0721/926 2326.
Alle Teilnehmer werden über den Ausgang des Wettbewerbs informiert. Von Rückfragen zum Wettbewerbsergebnis vor August bitten wir abzusehen.

Allgemeines

Der Mundartwettbewerb wird seit 1986 im zweijährigen Rhythmus durchgeführt. Der damalige Rundfunkredakteur beim SWR, Dr. Rudolf Stähle, hat ihn ins Leben gerufen und bis zu seinem Tod betreut.

Seit 2007 steht „De gnitze Griffel“ unter der Verantwortung von Thomas Liebscher.
Herr Liebscher, Mundartkünstler und mehrfacher Preisträger bei den Mundartwettbewerben des Arbeitskreises Heimatpflege, ist hauptberuflich Redakteur bei den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) und Der SONNTAG, der Sonntagszeitung der BNN. Ihm gelang es, das Renommee des Wettbewerbes weiter auszubauen. Die Mundartabende des Arbeitskreises Heimatpflege mit öffentlicher Preisverleihung sind zwischenzeitlich zu Publikumsmagneten geworden.

In Erinnerung an den verstorbenen Initiator des Mundartwettbewerbs, Herrn Dr. Rudolf Stähle, wird seit 2007 zusätzlich der Rudolf-Stähle-Preis vergeben.

Die anonym eingereichten Bewerbungen werden nach fachlichen Kriterien von einer unabhängigen Jury aus Fachexperten geprüft. Jurymitglieder sind:

  • Thomas Liebscher, Vorsitzender seit 2007, Redakteur und Mundartkünstler
  • Rudolf Rolli, Dirigent, Musikwart Badischer Sängerbund
  • Elfi Neubauer-Theis, Lehrerin und Mundartautorin
  • Heidrun Eyermann, Mundartautorin
  • Prof. Dr. Hubert Klausmann, Universität Tübingen
  • Andrea Krieg, Leiterin der Stadtbibliothek Karlsruhe
  • Dieter Huthmacher, Künstler und Musiker